Wildbienenprojekt Stüdenitz-Schönermark
Projektbeschreibung
Den Standort für unser neuestes Wildbienenprojekt haben wir in der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark, Brandenburg gefunden.
Mit freundlicher Erlaubnis der Agrargenossenschaft Schönermark eG, dem Flächeneigentümer und der CEE PVA Schönermark GmbH & GmbH, dem Flächenpächter und Betreiber einer Photovoltaikanlage auf der Fläche, können wir ein weiteres spannendes Wildbienenprojekt umsetzen.
Dank des Supports und Sponsorings der CEE-Group, haben wir die Möglichkeit eine Nisthilfe für Wildbienen auf einer Ihrer gepachteten Grünflächen zu stellen. Zudem haben wir die Zusage bekommen, dass wir für die nächsten Jahre Zugang zur Fläche für die Pflege und Betreuung der Nisthilfe bekommen.
Im Gegensatz zu unserem letzten Wildbienenprojekt in Schleswig-Holstein, ist dieses Projekt kein Teil einer Ausgleichsmaßnahme für die Photovoltaikanlage, sondern wird losgelöst davon von uns errichtet.
Da am Standort bereits ein mit verschiedenen Wildpflanzen durchsetzter Mischrasen vorhanden ist, welcher zu einem extensiven Grünland entwickelt werden soll, werden wir bei diesem Projekt auf die zusätzliche Anpflanzung von Bienen-Futterpflanzen verzichten.
Die Vorbereitungen laufen
Februar und März 2025 Die Vorbereitungen für das neue Projekt sind in vollem Gange. Wir längen das Reet ab, bohren die Nistgänge ins Holz und bereiten die Unterkonstruktion für die Verkleidung vor.
Außerdem schneiden wir die Bleche für die Außenverkleidung schon einmal zu und versiegeln die Schnittkanten wieder mit Lack, damit nichts rosten kann.
Endlich geht es los: Tag 1, Anreise und Bodenarbeiten
22.04.2025 Mit allen Werkzeugen und notwendigen Materialien fahren wir nach Stüdenitz-Schönermark und erstellen schon mal die Aufstellfläche für die neue Nisthilfe. Diese ist vor allem natürlich für den sicheren Stand der Nisthilfe notwendig, soll aber auch verhindern, dass Gräser und andere Pflanzen direkt in die Kästen wuchern.
Außerdem schauen wir an diesem Tag schon einmal, was es an Bienenfutterpflanzen in der direkten Umgebung des Standortes gibt. Neben einigen Obstbäumen im Eingangsbereich der Photovoltaik-Anlage entdecken wir unter anderem den klassischen Löwenzahn, Taubnesseln, Kamille sowie den gemeinem Reiherschnabel und einige Ackerveilchen, die bereits wild auf dem Gelände wachsen. Es sind auch schon verschiedene Wildbienen vor Ort, die dort eifrig Nektar sammeln.
Endlich geht es los: Tag 2, der Aufbau
Am 23.04.2025 geht es dann mit dem Aufbau der Nisthilfe los. Trotz des etwas wechselhaften Wetters kommen wir gut voran und können am Nachmittag die letzte Schraube festziehen.
Geschafft!
Die Nisthilfe steht und wartet nun auf den Erstbezug.
Aber damit ist das Projekt noch nicht vorbei....
Wie geht es jetzt weiter?
Nun heißt es erst mal abwarten. Denn natürlich müssen die einheimischen Wildbienen die Nisthilfe ja erst einmal entdecken und besiedeln. Bis zur vollen Belegung der Nisthilfe können erfahrungs-gemäß ein paar Jahre vergehen.
Außerdem müssen wir schauen, ob die vor Ort befindlichen Futterpflanzen auch für eine wachsende Bienenpopulation ausreichen. Hierzu sind weitere Besuche des Standortes geplant, damit wir schauen können, was und wie viel dort über das Jahr verteilt wächst und blüht.